Wie kommt man zum Bleder See?
Wenn du deine Reise zum Bleder See planst, hast du Glück: Bled liegt im Nordwesten Sloweniens, direkt an der Autobahn A2, und ist von den Nachbarländern Österreich und Italien extrem einfach zu erreichen. Egal, ob du mit dem eigenen Auto anreist oder lieber entspannt im Zug sitzt. Der Bleder See liegt mitten in der wunderschönen Landschaft der Oberkrain (Gorenjska). Du findest ihn am Fuße der Julischen Alpen – etwa 50 Kilometer von der Hauptstadt Ljubljana entfernt.
Anreise Bleder See ab Deutschland
Die meisten Reisenden aus Deutschland kommen über die „Tauernautobahn-Route“. Von München aus bist du bei freier Strecke in etwa vier bis fünf Stunden am Ziel.
Der Weg führt dich über die A8 Richtung Salzburg, dann weiter auf der A10 (Tauernautobahn) durch Kärnten bis nach Villach. Von dort geht es durch den Karawankentunnel direkt nach Slowenien. Sobald du den Tunnel verlässt, sind es nur noch knapp 20 Kilometer auf der Autobahn A2 bis zur Ausfahrt Bled.
Wenn du lieber mit dem Zug fährst, gibt es sehr gute Verbindungen (oft auch Nachtzüge) von München über Salzburg direkt nach Villach. Von dort nimmst du einen Regionalzug zum Bahnhof „Bled Jezero“ (am Westufer) oder zum Hauptbahnhof „Lesce-Bled“ (etwa 4 km vom Zentrum entfernt, mit guter Busanbindung).
Anreise Bleder See ab Österreich
Für Österreicher ist Bled ein Katzensprung, wenn du aus dem Süden Österreichs kommst. Von Klagenfurt oder Villach aus brauchst du weniger als eine Stunde. Du nutzt am besten die Autobahn A11 Richtung Slowenien – beachte dabei die Maut in Österreich. Auf der Strecke ist in den Sommermonaten der Karawankentunnel das Nadelöhr. Nach dem Tunnel folgst du einfach der A2. Eine schöne Alternative für alle, die keine Lust auf den Tunnel oder die Maut haben, ist der Weg über den Loiblpass. Die Strecke ist zwar kurviger, bietet aber tolle Ausblicke und führt dich über Tržič direkt Richtung Bled.
Mit der Bahn bist du von Villach aus in etwa 50 Minuten in Bled. Es fahren regelmäßig Züge, die besonders am Wochenende eine entspannte Alternative zum Stau vor dem Tunnel sind.
Anreise Bleder See ab Italien
Von Italien aus führt der klassische Weg über den Grenzübergang bei Triest oder Gorizia (Görz). Wenn du aus der Richtung Venedig oder Udine kommst, ist die Anfahrt besonders unkompliziert. Du fährst auf der italienischen A23 bis zum Knotenpunkt Palmanova und hältst dich dann Richtung Slowenien (Grenzübergang Fernetti/Sežana). Von dort folgst du der slowenischen Autobahn A1 Richtung Ljubljana und wechselst am Autobahnkreuz auf die A2 Richtung Kranj/Villach. Die Ausfahrt Bled ist dann gut ausgeschildert.
Eine landschaftlich traumhafte Route für alle, die Zeit haben: Fahr über Tarvisio (Italien) und den Wurzenpass oder über Rateče (Planica) nach Slowenien ein. So fährst du durch das wunderschöne Oberkrain-Tal vorbei an Kranjska Gora direkt nach Bled.
Übersicht Anfahrt & Anreise Bleder See
| Startpunkt | Route (Auto) | Ungefähre Dauer | Wichtige Maut-Infos |
| München | A8 -> A10 -> Karawankentunnel | 4,5 – 5 Std. | Pickerl für AT + Vignettenpflicht SLO |
| Wien | A2 (Südautobahn) -> Graz -> Maribor | 4 Std. | Pickerl für AT + Vignettenpflicht SLO |
| Villach | A11 -> Karawankentunnel | 45 Min. | Sondermaut Karawankentunnel |
| Venedig | A4 -> Triest -> Ljubljana -> A2 | 3 Std. | Maut in IT + Vignettenpflicht SLO |
Ein wichtiger Tipp für dich:
In Slowenien brauchst du für die Autobahnen eine E-Vignette (DarsGo). Die kannst du ganz einfach online kaufen. Denk auch daran, dass der Karawankentunnel extra kostet und gerade in den Ferienzeiten oft längere Wartezeiten hat. Wenn du flexibel bist, versuch die Stoßzeiten am Samstag zu meiden!
Weiterführende Links
- hier kannst du am Bleder See parken
- alle Infos über den Bleder See
- das ist die Insel im See, die Blejski Otok
- wissenswert über die Burg Bled
- hier findest du die besten Aussichtspunkte am Bleder See
Häufige Fragen zur Anreise & Anfahrt an den Bleder See
Die slowenische Hauptstadt liegt fast vor der Haustür, du musst nur etwa 50 km fahren. Über die Autobahn A2 dauert die Fahrt meistens weniger als eine Dreiviertelstunde, was den See zum perfekten Ausflugsziel macht.
Von dem bekannten Skiort im Nordwesten sind es gerade einmal 40 km bis zum Bleder See. Die Strecke führt dich gemütlich durch das Tal der Sava Dolinka und ist in etwa einer halben Stunde gut zu bewältigen.
Wenn du aus dem Socatal kommst, fährst du über den spektakulären Vršič-Pass und legst insgesamt rund 80 km zurück. Die Route ist landschaftlich ein absolutes Highlight, erfordert aber wegen der vielen Kehren etwas Geduld und Fahrpraxis.
Von der Kärntner Landeshauptstadt aus sind es lediglich 50 km bis zum See. Je nach gewählter Route über den Loiblpass oder den Karawankentunnel bist du in etwa 45 bis 60 Minuten am Ziel.
Die Strecke von der steirischen Landeshauptstadt nach Bled beträgt etwa 210 km. Du fährst dabei meist über die A9 in Richtung Süden und weiter über Maribor auf der slowenischen A1 und A2. Rechne ab dem Uhrturm Graz im Schnitt gut zweieinhalb Stunden.
Villach ist mit nur 35 km Entfernung der ideale Ausgangspunkt in Österreich. Durch die direkte Anbindung an den Karawankentunnel bist du bei freier Fahrt oft schon in 30 bis 40 Minuten am Bleder See.
Von der Mozartstadt aus musst du mit einer Fahrtstrecke von etwa 230 km rechnen. Die Route führt dich fast komplett über die Tauernautobahn (A10), wofür du etwa zweieinhalb Stunden einplanen solltest.
Aus der bayerischen Metropole sind es rund 350 km bis zum Bleder See. Bei normalem Verkehr über die A8 und die A10 bist du ab der Hackerbrücke München oder dem Olympiaberg München in ca. vier Stunden in Slowenien, wobei du die Stauzeiten am Karawankentunnel im Blick behalten solltest.
Für die Strecke aus der österreichischen Bundeshauptstadt musst du etwa 380 km einplanen. Die Fahrt führt dich über die Südautobahn (A2) vorbei an Graz. Rechne ab dem Naschmarkt Wien im Schnitt etwa vier Stunden Fahrtzeit.
Von der Altstadt Nürnberg ist der Weg mit ungefähr 515 km realtiv weit. Über die A9 und die Tauernroute bist du ca. fünf bis sechs Stunden unterwegs, weshalb sich hier ein früher Aufbruch besonders lohnt.

